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Zeitalter der Möglichkeiten


Liebe Studierende
und Young Professionals!

 

„Sind Sie Fan des FC Bayern?“ Egal, ob Sie „Ja unbedingt“ antworten, oder „Nein, um Himmels Willen!“ ausrufen: Dass, was der Basketballprofi Ben Kitatu vom FC Bayern unlängst auf dem Münchner Zukunftskongress gezeigt hat, macht einfach Spaß. Er präsentierte den weltweit wohl ersten professionell spielbaren Basketball, der mit kinetischer Energie Strom erzeugen kann. Nicht viel, aber immerhin reicht es, um nach dem Spiel mit Hilfe des integrierten USB-Anschlusses das Handy wieder aufzuladen. Ähnlich verhält es sich mit einem stromerzeugenden Fußball oder – wie aktuell in Rio eingesetzt – um Bodenplatten, mit denen Fußballspieler durch ihre Bewegungen wesentlich zur Beleuchtung des Platzes beitragen können: Bei jedem Schritt gibt der Boden um wenige Millimeter nach; wie bei einem Dynamo wird so Bewegungs-Energie in Elektrizität umgewandelt. Derartige Ideen werden natürlich nicht die „echten“ Probleme lösen denen sich unsere Gesellschaft und damit auch wir Ingenieure und Ingenieurinnen der Elektro- und Informationstechnik stellen müssen. Aber sie sind ein Symbol für die Ideenvielfalt von Ingenieuren. Sie zeigen, wie erfindungsreich Elektroingenieure werden können, wenn es um elektrischen Strom, seine Erzeugung und Verfügbarkeit geht.

Strom und Kommunikation sind zu einer Art „Grundnahrungsmittel“ für alle Bereiche unserer Zivilisation geworden – und ich bin überzeugt davon, dass ihre Bedeutung noch weiter zunehmen wird: Vor allem das Internet of Things wird mehr und mehr zum prägenden Beweis dafür, dass wir im „Zeitalter der Möglichkeiten“ leben. Schon heute sind 72 Prozent der VDE-Mitgliedsunternehmen, die wir für unseren „VDE-Trendreport 2016 Internet of Things / Industrie 4.0“ befragt haben der Auffassung, dass das IoT in zehn Jahren (fast) allgegenwärtig sein wird. Unabhängig von der Frage, ob wir hier in Europa auch genügend auf diese rasante technologische Entwicklung vorbereitet sind: Fest steht, dass sich für Sie als junge Ingenieure neue und weitere Vorteile für Ihren Beruf ergeben werden. Denn zum Ersten steigt damit natürlich auch die Nachfrage von Institutionen und Unternehmen nach Ihrem Know-how und Ihrem Einsatz. Mit anderen Worten: Die Jobaussichten sind und bleiben – eine entsprechende Qualifikation vorausgesetzt – herausragend. Und das bei einem hohen Einkommen und hoher Sicherheit des Arbeitsplatzes. Zum Zweiten erhöht sich damit neben der Bedeutung auch die Auswahl an Tätigkeiten, die Sie später entsprechend Ihrer Interessen und Eignungen übernehmen können. Und drittens fungieren Sie in Ihren Verantwortungsbereichen auch als Spiritus Rector, der die weitere Entwicklung der Gesellschaft in die Bahnen des technisch Machbaren und Sinnvollen lenkt.

Es wird spannend werden zu beobachten, wie groß das Potenzial ist, das in Ihren Köpfen steckt. Sicher aber ist schon heute: Die Elektroingenieurwissenschaften und die Informationstechnik werden auch künftig dafür sorgen, dass wir sicher, besser und angenehmer leben. Einen wichtigen Impuls dafür wird der VDE-Kongress 2016 zum Internet der Dinge am 8. und 9. November in Mannheim geben, zu dem der VDE rund 2.000 Teilnehmer aus dem In- und Ausland erwartet. Parallel zur Kongresseröffnung sind zudem alle interessierten Schüler und Studierenden eingeladen, sich auf dem „e-studentday“ Tipps für den Berufseinstieg zu holen, einen Überblick über die Arbeitsmöglichkeiten zu gewinnen und vor allem Kontakte zu knüpfen.

Und vielleicht kann auch die aktuelle Ausgabe „Ingenieurwissenschaften Deutschland“ einige weitere Ideen vermitteln. Auf über 20 Seiten beschreiben VDE und YoungNet, welche entscheidenden Impulse für neue Innovationen von den Ingenieurwissenschaften ausgehen, welche herausragenden Chancen dadurch gerade für junge Ingenieure entstehen und wie diese genutzt werden können.

Ich hoffe, Sie haben Spaß beim Lesen und wir sehen uns beim e-studentday oder dem Kongress.

Ansgar Hinz
VDE-Vorstandsvorsitzender





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